Funktioniert das auf dem Land?
Die häufigste Frage von Betrieben außerhalb der Ballungsräume. Die Pfalz ist die Antwort: viele freistehende Häuser, viele Ölheizungen, wenig spezialisierte Anbieter, und Hausbesitzer, die genauso auf Facebook sind wie in der Stadt. Zwei Betriebe aus der Region zeigen, wie es läuft.
MALO GmbH, Kusel: 58 Leads in vier Wochen
Dominic Seeger führt den Betrieb "in der schönen Hutmacherstadt Kusel", seit 1974, 11 Mitarbeiter, über 1.000 Wartungsverträge. Vorher lief alles über Bestandskunden und Empfehlungen, "nie groß in Werbekampagnen investiert". Dann:
"Wir haben jetzt seit gut vier Wochen knapp 58 Wärmepumpen Leads bekommen und haben jetzt aktuell in diesem Zeitraum schon ca. 260.000 € Netto Umsatz dadurch generieren können. [...] Unser gesamter Jahresumsatz von letztes Jahr haben wir jetzt Mitte April schon komplett im Vorlauf."
Was im ländlichen Raum besonders gut funktioniert hat: der Infoabend im Dorfgemeinschaftshaus mit knapp 60 Gästen und 22 Aufmaßterminen. "Zum Teil online, zum Teil mit Printmedien" beworben. Mehr im Artikel Infoabend als Lead-Quelle. Parallel wurde ein Elektromeister in drei Wochen eingestellt.
Heizungsbau Schäfer, Südpfalz: 16 Aufträge in vier Monaten
Martin Schäfer, Heizungsbaumeister, 16 Mitarbeiter, Betrieb seit 1972. Vorher rund 25 Wärmepumpen im Jahr, Anfragen "ausschließlich aus dem Kundenstamm". Die Kampagne lief "gleich nach dem zweiten Tag" an:
"Die Zahlen sehen aktuell aus nach quasi vier Monaten, dass wir konkret 16 Aufträge gebucht haben und weitere schätzungsweise fünf bis sechs stark interessierte Kunden in der Pipeline sind. [...] Es sind insgesamt über 100 Anfragen."
Zwei Montageteams sind voll mit Wärmepumpen ausgelastet, "Anfang nächstes Jahres auf drei Teams hochgehen". Martin Schäfer über die Kampagnen: "genau in die richtige Richtung gehen, was lokale Handwerker anbieten können und wir uns somit mit diesen Kampagnen absetzen von den Großen."
Was in ländlichen Regionen anders ist
- Der Radius ist größer, 30 bis 50 Kilometer, weil die Dichte geringer ist
- Der Betrieb ist oft schon bekannt, das Video bestätigt, was die Leute vom Hörensagen kennen
- Print und Infoabend ergänzen die Online-Kampagne sinnvoll, wie bei MALO
- Die Zielgruppe ist älter, bei MALO "Altersdurchschnitt wirklich über 50", und erreicht man über Facebook
Die Voraussetzung, die beide nennen
Martin Schäfer: "Man braucht einen Partner, der mit dir die Leads abarbeitet." Dominic Seeger hat dafür drei Personen am Telefon und ein 48-Stunden-Ziel bis zum Angebot. Auf dem Land kommen die Anfragen genauso schnell wie in der Stadt, und sie müssen genauso schnell bearbeitet werden.
Wir arbeiten in der Pfalz mit MALO in Kusel und Schäfer in der Südpfalz. Für andere Einzugsgebiete in Rheinland-Pfalz und im Saarland: Erstgespräch buchen. Die Fallstudien: MALO, Heizungsbau Schäfer.