Die Ausgangslage: ein neues Bohrgerät und kein Neubau
Karl von Brunnenbau Schult führt ein Bohrunternehmen mit rund zehn Mitarbeitern, vier Bohrgeräten und täglich zwei Bohrkolonnen in Mecklenburg-Vorpommern: Geothermiebohrungen, Brunnenbau, Filtertechnik. Das Problem:
"Wir haben uns halt im letzten Jahr ein neues Bohrgerät gekauft, da wir ein großes Projekt hatten. Und jetzt ist halt die Herausforderung, das Bohrgerät in diesem Jahr auch wieder gewinnbringend einzusetzen. Da der ganze Neubausektor im Moment relativ tot ist, [...] müssen wir auf die Bestandsimmobilien zurückgreifen."
Bestandsimmobilien heißt: Privatleute mit Einfamilienhaus, die von Öl oder Gas auf eine Erdwärmepumpe wechseln, und Heizungsbauer, die dafür einen Bohrpartner brauchen. Beide müssen den Bohrer erst einmal kennen.
Was vorher nicht funktioniert hat
"Wir haben halt schon mit mehreren Agenturen zusammengearbeitet, die bei Facebook, Instagram für uns Werbung gemacht haben, allerdings keine richtigen Kundenanfragen generieren konnten. [...] Wir haben Zeitungswerbung gemacht und ein paar Google Ads auch geschaltet." Die größte Herausforderung: "einfach bekannt zu werden, dass Privatkunden, Heizungsbaufirmen auf uns aufmerksam werden und uns einfach kennen."
Was wir umgesetzt haben
- Website komplett neu aufgesetzt, mit Fokus auf Erdwärmebohrung für Bestandsgebäude statt einer Liste aller Leistungen
- Social-Media-Auftritt überarbeitet, Videos von Bohrgeräten und Team im Einsatz
- Kampagnen auf Facebook und Instagram für Hausbesitzer in Mecklenburg-Vorpommern
- Konzept vor dem Start. Karl: "Der Start war von Anfang an eigentlich sehr gut geplant. Es gab ein vernünftiges Konzept, was dahinter stand. Jeder wusste, was er zu tun hat."
Das Ergebnis: Anfragen mit Projekt dahinter
"Wir kriegen täglich neue Anfragen rein und wichtig dabei ist, dass es nicht Anfragen sind, wo sich die Kunden einfach nur mal so informieren wollen, sondern bei 90 Prozent der Anfragen steht auch wirklich ein Projekt dahinter."
Die Menge war mehr, als der Betrieb erwartet hatte: "Das hat uns schon ganz schön überrascht, hat uns auch vor neue Herausforderungen gestellt, die ganzen Anfragen alle abzuarbeiten. Jetzt haben wir einen neuen Vertriebsmitarbeiter eingestellt, der sich hauptsächlich um diese ganzen Sachen kümmern soll."
Warum Erdwärme eigene Kampagnen braucht
Eine Erdwärmebohrung ist teurer und erklärungsbedürftiger als eine Luft-Wärmepumpe. Hausbesitzer wissen oft nicht, dass es die Option gibt, oder halten sie für unbezahlbar. Die Anzeigen müssen deshalb erst die Frage beantworten, warum Erdwärme im Bestand sinnvoll ist, bevor sie zur Anfrage führen. Standardkampagnen für Wärmepumpen bringen Anfragen, die der Bohrer nicht bedienen kann. Wir haben dafür ein eigenes System für Erdwärme-Betriebe gebaut: Anfragen im Namen des Betriebs, aus dessen Region, exklusiv. Details auf der Seite Potenzial-Analyse Erdwärme.
Die Empfehlung, mit Einschränkung
Karl: "Wenn ich jetzt sagen würde, ich würde jedem Bohrunternehmen die Zusammenarbeit mit EnergieDigital empfehlen, wäre es ja doof, weil dann hätten wir wieder keine Aufträge und keine Anfragen. [...] Ich würd's einfach ausprobieren und mich überraschen lassen." Wir arbeiten pro Region mit einem Bohrunternehmen. Ob Ihre Region frei ist: Potenzial-Analyse Erdwärme.